Was ist eine Infrarotheizung?

Herkömmliche Heizung

Bei klassischen wassergeführten Heizsystemen wird Wasser zentral erwärmt und über Rohrleitungen zu den Heizkörpern transportiert. Die Heizkörper geben die Wärme anschließend an den Raum ab. Je nach Heizsystem können dabei unterschiedliche Energieträger wie Gas, Heizöl, Holz oder Strom zum Einsatz kommen.

 

Heizkörper erwärmen vor allem die Raumluft. Die erwärmte Luft steigt auf, kühlt sich an anderen Stellen des Raumes wieder ab und führt dadurch zu einer Luftbewegung im Raum. Dabei können auch Staub und andere Partikel bewegt werden.

An kühlen Bauteiloberflächen kann unter ungünstigen Bedingungen Feuchtigkeit kondensieren. Ob Schimmel entsteht, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, darunter Luftfeuchtigkeit, Lüftungsverhalten, Dämmung und vorhandene Wärmebrücken.

 

 

Infrarot­heizung

Infrarotheizungen geben einen Teil der erzeugten Wärme als Wärmestrahlung an Oberflächen und Personen im Raum ab. Dadurch unterscheidet sich die Wärmeübertragung von klassischen Heizkörpern, die einen größeren Anteil ihrer Wärme über die Raumluft abgeben.

 

Infrarot-Flächenheizelemente wandeln elektrische Energie in Wärme um. Ein Teil dieser Wärme wird als Wärmestrahlung an Personen und Oberflächen im Raum abgegeben. Erwärmte Oberflächen geben anschließend ebenfalls Wärme an die Raumluft ab.

Anschluss, elektrische Leistung und Montage unterscheiden sich je nach Heizgerät. Maßgeblich sind deshalb die technischen Angaben und Installationshinweise des jeweiligen Herstellers.

 

Energiebedarf, Betriebskosten und Eignung einer Infrarotheizung hängen unter anderem vom Gebäudezustand, der Dämmung, der Raumgröße, der Nutzung, der erforderlichen Heizleistung und dem Strompreis ab. Eine pauschale Einsparung gegenüber anderen Heizsystemen lässt sich daher nicht angeben.

Die Erwärmung von Oberflächen kann deren Temperatur beeinflussen. Ob Feuchtigkeit oder Schimmel entsteht, hängt jedoch von mehreren Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Lüftung, Dämmung und vorhandenen Wärmebrücken ab. Eine Infrarotheizung kann Schimmelbildung daher nicht grundsätzlich ausschließen.

 

Infrarot-Flächenheizelemente können je nach Gerät hohe Oberflächentemperaturen erreichen. Die Sicherheits-, Abstands- und Montagehinweise des jeweiligen Herstellers sind deshalb zu beachten. Direkter Kontakt mit aufgeheizten Flächen sollte vermieden werden.

 

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